Algoliner GmbH & Co. KG

Industriepartner

Adresse: Lindenweg 14
64409 Messel

E-Mail: hans.vaeth@algoliner.de

Website: htpps://www.algoliner.de

Über uns

Basierend auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Massenproduktionstechnik im Automobilbau hat der Firmengründer Hans Väth die Technologien der Massenproduktion auf den Bau von Photobioreaktoren übertragen. Anstatt wie üblich Rohre mit typischen Längen von 5,5 Meter in einer Fabrik zu fertigen, an den Ort der Aufstellung des Photobioreaktors zu verbringen und sie dort mit unzähligen Verbindungselementen zu Teilstrecken mit Längen von 50 oder 100 Meter zusammenzusetzen, hat er eine mobile Fabrik zur Herstellung von Rohrprofilen erdacht und gebaut. Mit deren Hilfe können die Rohrprofile vor Ort in beliebigen Längen wie z.B. 50 oder 100 Meter einteilig hergestellt werden. Folglich entfällt die Verpackung, der Transport und vor allem die zigtausend Verbindungselemente, welche üblicherweise alle 5,5 Meter benötigt werden.

Die Verwendung von derart langen einteiligen Rohren führt üblicherweise zu Problemen aufgrund der linearen Ausdehnung durch Temperatur. Algoliner hat dieses Problem durch eine Symbiose aus einem weltweit patentierten Aufhänge-System und der optimal angepassten Wandstärke der aus PMMA (Plexiglas) bestehenden Rohrprofile gelöst. Da noch nie zuvor derartige Rohrprofile vor Ort mit Hilfe einer mobilen Rohrfabrik hergestellt wurden, musste Algoliner zunächst eine solche entwickeln und realisieren. Die Prozesstechnologie zur Herstellung der hochtransparenten Rohrprofile aus dem UV beständigen Polymer PMMA ist komplex und beanspruchte einige Jahre Entwicklung.

Die Basisentwicklung zur Realisierung der langen einteiligen Rohrprofile wurde nach der Unternehmensgründung im Jahr 2013 nebenberuflich von dem Firmengründer betrieben. Nachdem es sich erwiesen hat, dass die Rohrprofile auf Grund ihrer Aufhängung alle in Frage kommenden Temperaturbereiche überstehen, wurde die Technik durch die Realisierung von aseptischen Flanschen, Rohrbögen und Haltelemente komplettiert, weshalb im Jahr 2019 erste Versuchsreaktoren realisiert wurden. Algoliner gehört zwischenzeitlich zu den drei größten Herstellern von Labor-, Inokulum- und Pilotreaktoren und verkauft diese Systeme auf der ganzen Welt. Der seit 2022 bestehende firmeneigene Großreaktor hat seine Alltagstauglichkeit bewiesen, weshalb in Kürze erste Großanlagen für Kunden realisiert werden.

Unser Antrieb ist die Nachhaltigkeit, weshalb wir alle unsere Bauteile aus PMMA herstellen, welches sehr langlebig ist und sich trotzdem sehr gut mechanisch als auch chemisch recyclieren lässt. Daher entsteht weder Mikroplastik noch besteht die Gefahr, wonach Materialreste unsachgemäß entsorgt werden. Der hohe Preis für die Abfälle sorgt hierfür.

Leistungen

  • Herstellung von großskalierten Photobioreaktoren mit Hilfe der von uns selbst entwickelten und gebauten mobilen Rohrproduktionsanlage (Extrusion).
  • Herstellung der gesamten Peripherie von großskalierten Photobioreaktoren von Mischbehältern bis über die gesamte Steuerung und Sensorik.
  • Entwicklung von speziellen Reinigungselementen und Systemen für unser Photobioreaktor Konzept.
  • Auslegung von Photobioreaktoren, die nach unserer Technik erstellt werden.
  • Herstellung unserer aseptischen Flansche und Rohrbögen.
  • Herstellung von hochtransparenten Mischbehältern.
  • Herstellung und Vertrieb von Labor- Inokulum und Pilot Photobioreaktoren in unterschiedlichen Größen und Variationen mit LED-Beleuchtung und integrierter Steuerung und Sensorik.

Spezialisierung

  • Bau der mobilen Fabriken zur Herstellung der einteiligen Rohrprofile mit Längen von 50 bis über 100 Metern.
  • Auslegung von großskalierten Photobioreaktoren insbesondere unter der Berücksichtig der linearen Materialausdehnung und dessen Kompensation.
  • Herstellung von großskalierten Photobioreaktoren mit Hilfe unserer mobilen Fabriken und des von uns weltweit patentierten Hängesystems.
  • Bau von Labor, Inokulum und Pilotphptbioreaktoren in Größen zwischen 0,5 und 2.000 Liter Kulturvolumen mit oder ohne LED-Beleuchtung und komplexer Steuerungen.

Projekte

AlgaHub

Smart PBR (ZIM-Projekt, gemeinsam mit der TU-Darmstadt)

Bioökonomie Modul „A“

Opti PBR (gemeinsam mit dem ILU und der Universität Potsdam)

Algoscale (Bioökonomie Modul „B“, gemeinsam mit den Firmen Festo und Naturcosmo)

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